Bowl Food: der neue Trend im Foodie-Himmel

Bowls sind gerade die Neuheit in der Healthy Food Szene und treffen mit Zutaten wie Acai, Quinoa, Chia-Samen, Goji-Beeren und frischem Fisch, denen eine zentrale Rolle in der Zubereitung der Bowls zukommt, genau den Nerv der Zeit.

Was steckt hinter dem Hype?

Was ist neu an den drei Trends Smoothie Bowl, Poke Bowl und Ceviche und wo kommen sie ursprünglich her?

Obwohl die Trends das Attribut „neu“ für sich beanspruchen, gehört das Essen aus Bowls vor allem in Asien, mit beispielsweise dem koreanischen Bibimbap, traditionell zur alltäglichen Küche. Auch leckere Salate werden schon lange in Bowls serviert, das gesunde Müsli, mit Früchten und Joghurt garniert, sowieso. Das wirklich Neue an den Bowl-Trends machen, wie so oft, die erlesenen und frischen Zutaten aus und die Kunst, diese auf wunderbare Weise zu kombinieren.

Smoothie Bowl ist nicht gleich Smoothie Bowl

Der Smoothie-Bowl-Trend kommt aus den USA. Schon 2011 sprach man in Los Angeles und New York davon. Erst ab 2014 trat der Trend seinen wahren Siegeszug an, bis er schließlich ab 2016 als weltweit etabliert gilt. Obwohl über Instagram in jeder erdenklichen Variante aufgrund ihrer photogenen Vielseitigkeit und leichten Zubereitung berühmt geworden, kommen die besten Rezepte für Smoothie Bowls, ähnlich beim Vorgänger, dem Smoothie, mit möglichst wenigen, aber qualitativ hochwertigen Zutaten aus. Der Geschmack der einzelnen Ingredienzen soll betont statt übertönt werden.

Smoothie versus Smoothie Bowl

Anders als beim Smoothie ist die Konsistenz der Smoothie Bowl, die mit dem Löffel gegessen wird, dickflüssiger. Außerdem wird sie am Ende mit verschiedenen Toppings wie frischen Früchten, Nüssen, Samen oder Müsli – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt – garniert. Neben den Frucht-Schalen mit Fruchtmousse aus tiefgefrorenen oder frischen Beeren, Obst und Joghurt oder Milch gibt es auch die Gemüse-Variante mit z.B. Zucchini-Spirelli, Tomaten und Avocado. Das Genießen einer Smoothie Bowl ist somit auch zum Mittag- oder Abendessen möglich.

Hawaiianische Poke Bowl

Die Poke Bowl hat ihren Ursprung auf Hawaii, wurde in den USA aber erst 2016 zum neusten Trend erklärt. Nach Deutschland schwappte der Trend 2017 über. Während Poke als Hawaiis Nationalgericht nichts Neues darstellt, hat die zum Trend gewordene Variante durchaus abgewandelte und somit neu entwickelte Komponenten. Das Makeover des gesunden Gerichts betrifft vor allem das Garnieren der Poke mit Zutaten wie Avocado, Frischkäse, Ingwer, Quinoa, Zucchini-Nudeln, Salat, Tomaten und anderem Gemüse.

„Sushi in der Schale“

Poke ist im Grunde „Sushi in der Schale“, d.h. rohe, in einer leckeren Soße marinierte Fischstückchen oder in Stücke geschnittene Meerestiere, die mit frischen Toppings und Algen auf Nudeln oder Reis serviert werden. Die Soße wird klassisch aus Soja-Sauce, Reisessig, Sesamöl, Chili-Flocken und Frühlingszwiebeln zubereitet. Da der Fisch oder die Meeresfrüchte roh konsumiert werden, ist das Wesentliche für Poke sehr eindeutig: Frische und Qualität!

Peruanische Ceviche

Poke und Ceviche kann man als verwandt bezeichnen. Poke muss nach dem Marinieren rasch verzehrt werden, da es nämlich durch den Essig der Sauce den Charakter einer Ceviche Bowl annimmt. Das aus Peru stammende, aber in ganz Lateinamerika verbreitete Gericht ist im Grunde ein frischer Salat aus rohem Fisch, Citrus-Marinade und Kräutern. Da nährstoffreich und kalorienarm kommt Ceviche beim gesundheitsbewussten Foodie gut an. Als Trend kam Ceviche 2014 nach Deutschland, wobei ähnlich wie beim Poke spekuliert wurde, ob Ceviche Sushi als beliebtes Fischgericht der leichten Küche ablösen könnte.

Der klein geschnittene Fisch wird für rund 15 Minuten in die sogenannte „Tigermilch“ gelegt, eine aus Limettensaft, Kräutern und Chili bestehende Marinade. Durch die Säure der Limette oder einer anderen Zitrusfrucht wird der Fisch denaturiert und „gegart“. Diesen Prozess nennt man „Kaltgaren“. Serviert wird der Fisch dann mit Knoblauch, Zwiebeln und anderem Gemüse auf Süßkartoffeln oder Mais in einer Schale. Wie beim Poke, ist die Frische und Qualität des Fisches für die Beliebtheit des Gerichts entscheidend.

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